Salon - Die Partei der Humanisten

(03.02.2015)

Dieses Mal haben wir die „Partei der Humanisten“ zu Gast, die im Oktober letzten Jahres gegründet wurde. Vorstandsmitglied Beka Kobaidze und Beirätin Janine Passauer sind vertraut mit der Gründungsmotivation und stellen uns die Ziele der Partei vor.


Es gibt Raum verschiedenste Fragen zu diskutieren: Reichen die laizistischen Arbeitsgruppen der Parteien nicht schon aus? Was halten wir von weltanschaulich geprägten Parteien? Ist Humanismus eine wissenschaftliche Weltanschauung?


Wir freuen uns auf einen spannenden Abend ganz im Zeichen des Humanismus.


Um 20h in der Galerie "The Box", Duisburgerstr. 97, 40479 Düsseldorf. 

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Die Treffen sind offen für jeden, der an einem naturalistischen Weltbild interessiert oder einfach nur neugierig ist. Jeder Mensch ist willkommen!

Hier die Pressemitteilung der Partei vom 05. Oktober 2014:
Am 4. Und 5. Oktober trafen sich in Berlin im Konferenzzentrum Amano Rooftop Teilnehmer der inzwischen über 700 Mitglieder starken Facebook-Gruppe “Initiative Humanismus”, um die vor über einem Jahr beschlossene Gründung einer humanistischen Partei zu vollziehen.
Im Laufe der sehr ausführlichen Vorbereitungszeit wurde auch der Punkt intensiv besprochen, ob es überhaupt Sinn mache, humanistische weltanschauliche Vorstellungen zur Basis einer politischen Partei zu machen. Schließlich gibt es eine durchaus rege humanistische Szene, die in Form von Verbänden, Stiftungen und Vereinen wertvolle Arbeit leistet, um unserer Weltanschauung die Beachtung zu erwirken, die ihr nach unserer Meinung zukommt.
Auch in manchen politischen Parteien gibt es Arbeitskreise, die sich dem Teilgebiet des Laizismus und der Trennung von Religion und Staat widmen – bisher allerdings mit relativ bescheidenem Erfolg, da die Parteispitzen diese Anregungen in aller Regel nicht ausreichend unterstützen.
Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war daher: Praktisch alle humanistischen Forderungen an unsere Gesellschaft sind politischer Natur, ergo können sie auch nur direkt auf der politischen Ebene letztlich durchgesetzt werden. Häufig wurde die Frage laut: “Was macht ihr denn, wenn es über die ‘humanistischen’ Themen hinaus an ‘normale’ Politikfelder geht?” Allein die Frage ist bereits ein Missverständnis, suggeriert sie doch, man könne humanistische Prinzipien hintanstellen, wenn es um Fragen wie Familie und Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft oder Außen- und Sicherheitspolitik geht – um nur diese Beispiele zu nennen.