Vortrag und Diskussion mit Max Ehlers |

Die überparteiliche Initiative „Kurze Beine – Kurze Wege“ besteht aus gläubigen und nichtgläubigen Bürgern: katholisch, evangelisch, muslimisch und bekenntnislos.

Nach ihrer Gründung im März 2009 wandte sich die Initiative zunächst nur gegen die neuen Aufnahmekriterien an konfessionellen Grundschulen in NRW nach Auflösung der Schulbezirke. Damals einte uns die Überzeugung, dass an öffentlichen Einrichtungen Kinder nicht aus religiösen Gründen getrennt werden sollten. Seither haben sich die Forderungen ausgeweitet. Die Initiative fordert, dass

  • das Aufnahmerecht von Kindern an der nächstgelegenen öffentlichen Grundschule unabhängig von ihrem Bekenntnis und von Glaube und Herkunft ihrer Eltern sein soll
  • an allen öffentlichen Schulen die Qualifikation und nicht die Konfession Hauptkriterium bei der Besetzung von Lehrer/innenstellen und Leitungspositionen ist.
  • Kinder an öffentlichen Schulen keinen Religionsunterricht in einem Bekenntnis besuchen müssen, dem sie nicht angehören

Letztlich laufen unsere Forderungen auf eine Änderung der Verfassung des Landes NRW hinaus, damit alle öffentlichen Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden.

Die Initiative „Kurze Beine, kurze Wege“ stellt sich vor