9783939816690 1, 9783939816690

EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen

Buchvorstellung und Diskussion mit Helmut Ortner | Moderation: Daniela Wakonigg
28/11/2019
Jazz-Schmiede
Himmelgeister Str. 107g | Eingang: Ulenbergstr. | 40225 Düsseldorf
Eintritt 10,- | Ermäßigt und DA!-Mitglieder 5,-

EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen
2019 feiert Deutschland 100 Jahre Weimarer Verfassung und 70 Jahre Grundgesetz – und damit indirekt auch 100 bzw. 70 Jahre Verfassungsbruch (Missachtung der von der Verfassung geforderten weltanschaulichen Neutralität des Staates / Trennung von Staat und Religion seit 1919 bzw. 1949). Der Band versteht sich als Streitschrift gegen diesen konstanten Verfassungsbruch.
Welche Rolle soll Religion heute spielen? So wenig wie möglich – wenn es nach den Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes geht. Noch immer ist ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft stark und unheilvoll. Ob als autoritäre Staatsdoktrin oder gesellschaftliches Sinnstiftungsangebot – es braucht keine Religion für einen furchtlosen Ausblick in die Zukunft.

Essays u.a. von: Hamed Abdel-Samad, Richard Dawkins, Helmut Ortner, Michael Schmidt-Salomon, Phillipp Möller, Andreas Altmann, Constanze Kleis, Carsten Frerk, Gunnar Schedel, Martin Staudinger, Robert Treichler, Christoph Zotter, Michael Herl, Corinna Gekeler, Katja Thorwarth, Ingrid Matthäus-Maier, Jaqueline Neumann, Klaus Ungerer, Adrian Gillmann, Georg Diez, Daniela Wakonigg, Johann-Albrecht Haupt

Helmut Ortner, Jahrgang 1950, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten zum Dritten Reich und zu dessen juristischer und gesellschaftlicher Aufarbeitung. Dazu gehören seine erzählenden Sachbücher ‚Der einsame Attentäter – Georg Elser, der Mann der Hitler töten wollte‘ und ‚Der Hinrichter – Roland Freisler, Mörder im Dienste Hitlers‘ sowie ‚Hitlers Schatten – Deutsche Reportagen‘, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt veröffentlichte er den Essayband ‚Der Zorn – Eine Hommage‘ (2012) sowie ‚Das Buch vom Töten – Über die Todesstrafe‘, (2013).